so 2006

Statt ins Bett ins Kabarett
19:00 Uhr; KASCH - großer Saal; ,-/
Heger & Maurischat
Eine geht noch

Edda und Ina, Lo und Tetta, Jahnke und Überall, Weber und Beckmann – Sie alle haben es getan. Jetzt auch Vanessa Maurischat und Annie Heger. Doch was vielversprechend klingt, ist nicht immer schön. Sie fallen sich ständig ins Wort, lassen sich nicht ausreden und die Eine meint immer, sie könne es besser als die Andere. Maurischat ist auf der Bühne von jener schlecht gelaunten Giftigkeit, bei der im Publikum einfach Freude aufkommen muss! Und bei Hegers nordischer Frohnatur ist man auch einfach mal froh, wenn sie nur Luft holt. Großstadt meets Provinz, Chanson trifft Shanty, große Klappe stößt auf Kleinhirn und Pils auf Prosecco. Kurz: Man kennt sich – und zwar verdammt gut! Zur Freude aller. Und gönnen Sie sich an diesem Abend selbst schon nicht die Krabbe auf dem Häppchen, so haben sie doch Lieder der Kabarettgrößen als Geschenke erhalten. Eine Huldigung an Superhelden der Kleinkunst: Queen Bee, Malediva, Weber/Beckmann, Missfits, Duotica. Und Heger & Maurischat immer wild dazwischen.


fr 0207

Achimer Sommerbühne, Konzert, Lokalkultur, Offene Bühne
19:00 Uhr; Bibliotheksplatz; ,-/
Offene Bühne Session 33
mit Rockwark, Doctor Cleanhead, Bilge on the Rocks und Audiofieber

Mit dabei sind dieses Mal Audiofieber (Deutschrock), Bilge on the Rocks (Plankenrock), Doctor Cleanhead (Mississippi Folk & Blues) und Rockwark (Hardrock op platt).

Und ganz der Tradition entsprechend wir am Ende wieder der Act per Applaus ausgewählt, der an der nächsten „Best of“ Session der Offenen Bühne teilnehmen darf.

Audiofieber

audiofieber gibt es in dieser Besetzung seit Anfang 2020. Die Band spielt druckvollen Rock mit deutschen Texten. Schnelle treibende Stücke, kraftvolle Midtempo Songs und melodische Baladen bestimmen das Programm der Band. Dabei bestechen alle Songs durch das druckvolle Spiel von Schlagzeug und Bass, arrangiert in bewegenden Harmonien, bestückt mit kraftvollen Gesang und einer urgeilen Leadgitarre. Die Songstexte bestechen durch bewegende Geschichten mit treffenden Worten, zu allen Höhen und Tiefen, die das Leben so schreibt.

https://www.facebook.com/Audiofieber

 

Bilge on the Rocks

Bilge on the Rocks- das ist "Plankenrock", die ultimative Mischung von Folk, Shanties, Piratenliedern und Rock! Ein Solo Projekt aus Bremen. Unterwegs seit anno 2013 macht er Spelunken und Hafen- Kneipen unsicher. Auf seiner Flagge steht speckig fett Piraterie Vagabunderei und Lungerei geschrieben. Und das trägt er mit seinem Plankenrock in voller Montur auf die Bühne. Zusammen mit seinem Shantiechor, den er bei Auftritten stets dabei hat (das Publikum) macht er seine Gigs zu einmaligen Bühnenerlebnissen.

https://www.facebook.com/Bilge.on.the.Rocks

 

Doctor Cleanhead

Das Quartett aus Bremen spielt Roots, Gospel, Blues, Creole, Folk und Boogie vom Mississippi, wie sie ursprünglich gedacht waren: Ohne Schnörkel, aber mit viel Groove und Reinigungskraft für die Seele. Ganz nach dem Leitsatz von John Lee Hooker: „The blues cures the blues.“ Die vier greifen dabei auf authentische Instrumente wie Resonator, Blues-Harp, Mandoline, Waschbrett, Banjo und Cajon zurück, und daneben gibt es mehrstimmigen Gesang und launig-ironische Ansagen mit Fortbil-dungscharakter in Sachen Musikgeschichte.

https://www.facebook.com/DoctorCleanhead

 

Rockwark

HARDROCK OP PLATT - GEHT DAS?...und ob das geht:

ROCKWARK hat sich GENAU DAS auf die Fahnen geschrieben und beweist, dass Plattdeutsch mehr ist als norddeutsche Gemütlichkeit. Für die Band ist es wichtig, die Sprache nicht als etwas "Besonderes" in den Mittelpunkt zu stellen - vielmehr ist es für Sängerin "Karin Schwattbunt" selbstverständlich, in ihrer Muttersprache zu singen.  So fällt auch erst beim zweiten Hinhören auf, dass hier weder Deutsch, noch Englisch gesungen wird - sondern Plattdeutsch.

https://www.rockwark.de

Veranstalter: KASCH

fr 1607

Achimer Sommerbühne, Kids & Co
15:00 Uhr; Bibliotheksplatz; ,-/
Zauberkofferband
Kinderlieder rund um die Welt

Freundschaft, Recht u. Unrecht, Ärger u. Streit, Kinderrechte, Toleranz, Ausgrenzung sind weltweit Themen und sie werden musikalisch schwungvoll und mit Spaß behandelt.


fr 1607

Klub der Visionäre
19:00 Uhr; Bibliotheksplatz; ,-/
Poetischer Klubabend #OpenAir
Live auf der Sommerbühne in Achim

Ein Poetry Slam, die wohl populärste Form der Bühnenliteratur, ist rasant, dynamisch, interaktiv und abwechslungsreich. Da trifft der Lyriker auf die Kurzgeschichtenerzählerin, die Dadaistin auf den Comedian – und das Publikum ist die völlig subjektive Jury.

Das KASCH Achim und das Slammer Filet, der größte Poetry Slam-Veranstalter in Bremen und Umgebung, lädt am 16. Juli zu diesem literarischen Leckerbissen auf die „Sommerbühne“ auf den Bibliotheksplatz. Freuen darf sich das Publikum dabei auf eine Mischung aus von den Slams aus dem KASCH bekannten Gesichtern sowie einigen hochkarätigen Künstler*innen, die das erste Mal in Achim auftreten werden.

Ab wann und wie ihr Tickets für diese Veranstaltung bekommen könnt werden wir in Kürze veröffentlichen.

Diese Veranstaltung wird präsentiert vom KASCH Achim sowie dem Slammer Filet und gefördert von der Bürgerstiftung Achim.

 

 


fr 3007

Achimer Sommerbühne, Haste Töne, Konzert
19:00 Uhr; Bibliotheksplatz; ,-/
Michael van Merwyk's Songmeeting
mit Sebel und Mathew James White

"Ein guter Song ist ein guter Song!" - das ist das Motto dieser Reihe. Eine spontane musikalische Unterhaltung mit viel Spaß, tollen Songs aller Genres und das alles rein akustisch. Ein Treffen unter Freunden.

Sebel
Neben der eigenen Musik war und ist Sebel als Musiker in diversen Bands und bei vielen Künstlern als Studiomusiker zu Gast. Seit vielen Jahren spielt er an der Seite von Deutschrocker STOPPOK. Dort spielte er sämtliche Instrumente (Orgel, Piano, Bass, Gitarre, Drums) einmal durch. Auch auf den letzten 3 Alben ist Sebel musikalisch als Drummer, Hammondorganist, Gitarrist und Sänger vertreten.
2020 schrieb Sebel in nur wenigen Stunden das Lied „Zusammenstehen“ und erreichte damit fast zwei Millionen Klicks und immer mehr Versionen.
„Der Singer-Songwriter Sebastian Niehoff (Sebel) aus Recklinghausen wollte sich mit seinem Mutmach-Song „Zusammenstehen“ nur den Frust von der Seele schreiben – und hat bei Zuhörern in der Corona-Krise weltweit einen Nerv getroffen.“

www.sebel.de

Mathew James White
Wenn dir die Musik von Vance Joy, Gregor Meyle, George Ezra und Neil Finn gefällt, wirst du sicher auch die von "Kiwi, dream, folk” - Musiker Mathew James White zu schätzen wissen. Der gebürtige Neuseeländer und mittlerweile seit Jahren in Berlin ansässige Musiker wird aufgrund seines Repertoires voller eingängig chilliger und mitunter auch rockiger Melodien oft mit den genannten Größen des Musikbusiness verglichen.

www.mathewjameswhite.com

Michael Merwyk
Für den international erfolgreichen "Songster" spielen Genregrenzen keine Rolle. Er spielt nicht nur den Blues, sondern alles, was er will seit er mit 15 Jahren zur Gitarre griff.  Selbstgeschriebene Songs & Stories über das Auf und Ab im Leben, Kaffee, leckeres Essen, Liebe gemischt mit Songs von David Bowie, Judas Priest, Depeche Mode, traditionelle Folk-Songs aus vergangenen Jahrhunderten: MvM übersetzt alles lässig aus dem Handgelenk in seinen eigenen musikalischen Dialekt.

www.bluesoul.de

Veranstalter: KASCH

fr 1308

Achimer Sommerbühne, Kids & Co
15:00 Uhr; Bibliotheksplatz; ,-/
1 2 3 Zauberei
Die Mitmach- Kinder- Zaubershow mit Tim Jantzen

Die Kinder-Zaubershow, bei der die Kinder selbst den Zauberstab in die Hand nehmen, um die Wunder möglich zu machen. Die Kleinen rufen selbst den Zauberspruch und lassen somit große Würfel verschwinden, Tücher wandern und verwandeln Colaflaschen.

Das optimale Programm für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren, aber alle anderen werden auch ihren Spaß haben. Die aktive Einbeziehung der Kinder und das Mitmachen stehen im Vordergrund dieser Show. Es erwartet euch eine professionelle und pädagogisch durchdachte Kindervorstellung.

Veranstalter: KASCH

fr 1308

19:00 Uhr; Bibliotheksplatz; ,-/
Matthias Reuter
Wenn ich groß bin, werd ich Kleinkünstler
Achimer Sommerbühne

Auf die Frage „Was möchtest Du mal werden, wenn du groß bist“ antwortete Matthias Reuter als Kind meist mit der Gegenfrage „Wie groß muss das denn genau sein?“ Man muss es ja nicht übertreiben. Darum ist er heute auch Kleinkünstler, denn er weiß: Humor ist oft eine Frage der Perspektive. Und von unten nach oben lacht es sich viel herzlicher als umgekehrt. Warum trotzdem alle dauernd nach oben wollen, hat er nie verstanden. So bleibt er am Boden und besieht sich von dort aus die Vorturner, Vorbilder und Vordenker des Landes. Er hat Verständnis dafür, dass laut Umfragen ausgerechnet Günther Jauch das größte Vorbild der Deutschen ist, denn der gibt im Gegensatz zur Kanzlerin zumindest öffentlich zu, dass er mehr Fragen hat als Antworten. Das ist bei vielen nicht so. In der Antike sagte Sokrates noch selbstkritisch: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Diese Zeiten sind vorbei. Heute präsentiert einem jeder die einzige und alleinige Wahrheit. Und da ist Vorsicht geboten. Denn Leute, die immer die Wahrheit kennen, haben sie sich meist selbst ausgedacht. Dieses Kabarettprogramm ist jedenfalls von vorne bis hinten erfunden. Matthias Reuter kennt die Wahrheit auch nicht. Aber seine erfundenen Geschichten kommen oftmals nah dran. Dafür ist er bislang schon zehn Mal mit lustig klingenden Kabarettpreisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Publikumspreis des Hessischen Kabarettpreises 2018, aber auch z.B. mit der Jurypreis-Kappe des Wettbewerbs Tegtmeiers Erben im Jahr 2011. Studiert hat er auch: Germanistik, neuere Geschichte und Philosophie (also Kleinkunst-Fachabitur). Und seit 2010 kann er davon leben. Bis 2070 muss er davon leben (sagt sein Rentenbescheid). „Wenn ich groß bin, werd ich Kleinkünstler“ ist sein fünftes Programm. www.matthiasreuter.de


fr 2008

Achimer Sommerbühne, Haste Töne, Konzert
19:00 Uhr; Bibliotheksplatz; ,-/
Albers Ahoi!
„Musik in Matrosenhosen“

Das Quintett interpretiert in ungewöhnlicher Besetzung maritime Lieder, alte Gassenhauer und Chansons ganz neu. In einer Formation, die an eine Marching Band erinnert, laden die fünf Männer in Matrosenhosen ihr Publikum auf eine musikalische Reise von Hamburg nach Haiti ein.
Den roten Faden bilden dabei die witzigen Anekdoten, die mit viel Humor und Poesie sowie stets einem Augenzwinkern serviert werden. Das Seemannsgarn und die Fülle an musikalischen Finessen machen das Programm generationsübergreifend zu einem kurzweiligen Erlebnis.

 

Von Salzburg bis nach Sylt haben sich die musikalischen Seemänner weit über die Grenzen Hamburgs zu einem Geheimtipp entwickelt. Immer nah am Publikum entführt ihr facettenreiches Repertoire über die Gebrüder Wolf und Heidi Kabel zu ihrem Namensgeber Hans Albers. Passend zu seinem 130 Geburtstag präsentieren die waschechten Hamburger mit viel Lebenslust und Herzblut ihr neues Programm „Und über uns der Himmel“.

Gute-Laune-Musik zum Schunkeln, Lachen und Träumen.

 

BESATZUNG:
Johnny: Gesang, Trompete
Fiete: Akkordeon, Gesang
HoDi: Tuba
Onkel Erwin: Saxophon, Klarinette
Willi: Schlagzeug, Gesang

www.albersahoi.de

Veranstalter: KASCH

do 0209

Achimer Sommerbühne, Kids & Co, Konzert
15:00 Uhr; Freibad Achim; 10,-/ 15,-/
Maybebop - Kinderprogramm

Vier Typen. Vier Freunde. Vier Mikrofone. Deutsche Texte. Bestes Entertainment: MAYBEBOP. Die Presse schreibt, dass niemand ihrer entwaffnend ungekünstelten Art und ihrer Spielfreude widerstehen kann. Dass der Vokalvierer von Jahr zu Jahr notgedrungen an Reife gewinnt, ohne an Frische und Unterhaltungswert zu verlieren. Dass Ihre doppelbödigen Songs ins Ohr gehen, Position beziehen und den Nerv der Zeit treffen. Dass sie stilistisch keinerlei Limitierungen kennen. Dass das Licht- und Sound-design Maßstäbe setzt. Die Wahrheit ist: Die Jungs von MAYBEBOP langweilen sich einfach schnell. Sie suchen ständig nach neuen Herausforderungen, um sich bei Laune zu halten und das Publikum zu überraschen. Es gibt kein Drehbuch, sie singen, was sie wollen: Neues, Bestehendes und auch ganz altes aber liebgewonnes Liedgut. Jeder Tag ist unverbraucht und einzigartig, jede Konzertminute feiert den Moment. Alles, nur kein Stillstand. MAYBEBOP muss niemandem mehr etwas beweisen. Die Songs sind unberechenbar und legen mal berührend tiefgründig, mal herrlich albern den Finger in kleine und große Wunden der Gegenwart. Die Band bleibt ihrem Stil treu, indem sie ihn ständig bricht: musikalisch grenzenlos und ganz nebenbei auf sängerisch sagenhaftem Niveau. MAYBEBOP macht übrigens a cappella. Das ist aber eigentlich auch egal.
MAYBEBOP sind:
Jan Bürger – Countertenor
Lukas Teske – Tenor & Beatbox
Oliver Gies – Bariton
Christoph Hiller - Bass

www.maybebop.de

Veranstalter: KASCH

do 0209

Haste Töne, Konzert
19:00 Uhr; Freibad Achim; 27,-/ 25,-/
Maybebop

Vier Typen. Vier Freunde. Vier Mikrofone. Deutsche Texte. Bestes Entertainment: MAYBEBOP. Die Presse schreibt, dass niemand ihrer entwaffnend ungekünstelten Art und ihrer Spielfreude widerstehen kann. Dass der Vokalvierer von Jahr zu Jahr notgedrungen an Reife gewinnt, ohne an Frische und Unterhaltungswert zu verlieren. Dass Ihre doppelbödigen Songs ins Ohr gehen, Position beziehen und den Nerv der Zeit treffen. Dass sie stilistisch keinerlei Limitierungen kennen. Dass das Licht- und Sound-design Maßstäbe setzt. Die Wahrheit ist: Die Jungs von MAYBEBOP langweilen sich einfach schnell. Sie suchen ständig nach neuen Herausforderungen, um sich bei Laune zu halten und das Publikum zu überraschen. Es gibt kein Drehbuch, sie singen, was sie wollen: Neues, Bestehendes und auch ganz altes aber liebgewonnes Liedgut. Jeder Abend ist unverbraucht und einzigartig, jede Konzertminute feiert den Moment. Alles, nur kein Stillstand. MAYBEBOP muss niemandem mehr etwas beweisen. Die Songs sind unberechenbar und legen mal berührend tiefgründig, mal herrlich albern den Finger in kleine und große Wunden der Gegenwart. Die Band bleibt ihrem Stil treu, indem sie ihn ständig bricht: musikalisch grenzenlos und ganz nebenbei auf sängerisch sagenhaftem Niveau. MAYBEBOP macht übrigens a cappella. Das ist aber eigentlich auch egal.

MAYBEBOP sind:
Jan Bürger – Countertenor
Lukas Teske – Tenor & Beatbox
Oliver Gies – Bariton
Christoph Hiller - Bass

www.maybebop.de

Veranstalter: KASCH

so 0509

Statt ins Bett ins Kabarett
15:30 Uhr; Freibad Achim; ,-/
Werner Momsen
Detlev Wutschik
Abenteuer Urlaub

„Wenn man mich fragt, warum ich reise, antworte ich: ich weiß wohl, wovor ich fliehe, aber nicht wonach ich suche.“ Das hat schon im 16.Jahrhundert ein französischer Philosoph von sich gegeben und gilt zumindest bei Momsens noch immer! Er ist fix und fertig vom Reiseplanen mit Lisbeth. Was anderes sehen wollen ist menschlich, deswegen ziehen wir irgendwann los. Das fing schon bei Adam und Eva an. Nachdem die den Apfel auf hatten und Gott sie vor die Tür gesetzt hatte, begann die Völkerwanderung und damit letztendlich auch der Massentourismus. Wenn man lange genug aufs Wasser guckt will man wissen, ob hinter dem Meer irgendwann wieder Land kommt. Deswegen sind die Wikinger aufgebrochen und haben den Rand der Scheibe gesucht. Aber nur Gucken reicht heute nicht mehr. Da muss man im Wildwasser, auf der Bobbahn oder am Bungeeseil noch zusätzlich sein Leben riskieren um sich vom Alltag zu erholen. Oder Land und Leute kennen lernen. Mit unseren Türkischen Nachbarn reden wir nicht, fahren aber in die Türkei um Türken kennen zu lernen, da stimmt doch was nicht? Werner Momsen möchte sich mit Ihnen über Ihren Urlaub unterhalten. Über das Abenteuer Urlaub. In den angeblich schönsten Wochen des Jahres werden eine Menge komische Dinge gemacht, über die man während der Reise vielleicht nicht lachen kann, hinterher, von außen betrachtet, aber sehr lustig sind. Weitere Informationen unter: www.werner-momsen.de


so 0509

Statt ins Bett ins Kabarett
19:00 Uhr; Freibad Achim; ,-/
Werner Momsen
Detlev Wutschik
Abenteuer Urlaub

„Wenn man mich fragt, warum ich reise, antworte ich: ich weiß wohl, wovor ich fliehe, aber nicht wonach ich suche.“ Das hat schon im 16.Jahrhundert ein französischer Philosoph von sich gegeben und gilt zumindest bei Momsens noch immer! Er ist fix und fertig vom Reiseplanen mit Lisbeth. Was anderes sehen wollen ist menschlich, deswegen ziehen wir irgendwann los. Das fing schon bei Adam und Eva an. Nachdem die den Apfel auf hatten und Gott sie vor die Tür gesetzt hatte, begann die Völkerwanderung und damit letztendlich auch der Massentourismus. Wenn man lange genug aufs Wasser guckt will man wissen, ob hinter dem Meer irgendwann wieder Land kommt. Deswegen sind die Wikinger aufgebrochen und haben den Rand der Scheibe gesucht. Aber nur Gucken reicht heute nicht mehr. Da muss man im Wildwasser, auf der Bobbahn oder am Bungeeseil noch zusätzlich sein Leben riskieren um sich vom Alltag zu erholen. Oder Land und Leute kennen lernen. Mit unseren Türkischen Nachbarn reden wir nicht, fahren aber in die Türkei um Türken kennen zu lernen, da stimmt doch was nicht? Werner Momsen möchte sich mit Ihnen über Ihren Urlaub unterhalten. Über das Abenteuer Urlaub. In den angeblich schönsten Wochen des Jahres werden eine Menge komische Dinge gemacht, über die man während der Reise vielleicht nicht lachen kann, hinterher, von außen betrachtet, aber sehr lustig sind. Weitere Informationen unter: www.werner-momsen.de


mi 1011

Vortrag
19:30 Uhr; blauer Saal; ,-/
"Sternennacht"
Vincent van Gogh in Südfrankreich

In der Provence hat Vincent van Gogh (1853-1890) einige seiner Hauptwerke geschaffen.

Der Vortrag führt in Wort, Bild und Klang in den späten Lebensabschnitt des Malers ein. Die Motivwelt der südfranzösischen Landschaften wird ebenso beleuchtet, wie die Menschen, auf die der Maler dort traf. Briefpassagen, kunstgeschichtliche Erläuterungen und der heutige Blick auf die Schauplätze von damals zeichnen ein atmosphärisches Porträt des Künstlers.

 

Anmeldungen sind online erwünscht unter https://www.kunstverein-achim.de/veranstaltungen/.

Veranstalter: Kunstverein Achim e.V.


so 2205

Statt ins Bett ins Kabarett
19:00 Uhr; KASCH - großer Saal; ,-/
Urban Priol
Im Fluss
wurde hierher verschoben vom 28.3.2021

Man kann nicht zwei Mal in den gleichen Fluss steigen, sagt Heraklit, alles Sein ist Werden. Man denkt an den Berliner Großflughafen, und merkt: der alte Grieche hatte recht. „Alles Sein ist Werden“ – zu diesem Schluss kommt Urban Priol regelmäßig, wenn er kurz vor der Deadline an seinem Pressetext sitzt. Einem Fluss im ständigen Wandel gleich ist auch sein neues Programm. Mit Argusaugen verfolgt der Kabarettist den steten Strom des politischen Geschehens, auch wenn besonders die großkoalitionäre deutsche Politik der letzten Jahre eher an einen Stausee erinnert als an ein fließendes Gewässer. Priol ist immer am Puls der Zeit, spontan und tagesaktuell spottet er oft schneller als sein Schatten denken kann. Er grollt, donnert, blitzt und lässt so, einem reinigenden Gewitter gleich, vieles in einem hellen, heiteren Licht erstrahlen. Uferlos pflügt der Meister der Parodie durch die Nacht, bringt komplexe Zusammenhänge auf den Punkt und verwandelt undurchsichtig-trübe Strudel in reines Quellwasser. Mit Freude stürzt er sich in die Fluten des täglichen Irrsinns, taucht in den Abgrund des Absurden, lästert lustvoll und hat dabei genauso viel Spaß wie sein Publikum. „Im Fluss.“ ist wie ein Rafting-Trip, der mit rasantem Tempo über Absätze und an Felsenblöcken vorbei durch wild schäumende Stromschnellen führt. Kommen Sie mit! Folgen Sie dem Motto eines anderen großen griechischen Philosophen, Costa Cordalis: „Steig‘ in das Boot heute Nacht!“ Sie werden es nicht bereuen. Dramaturgie: Dr. Navina Lamminger

Veranstalter: KASCH